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Der Trident-Javafarn unterscheidet sich vor allem durch seine auffällig gegabelten und teilweise mehrfach geteilten Blattspitzen vom normalen Javafarn und von der Variante Microsorum pteropus ‘Narrow’. Während der klassische Javafarn meist breitere, weitgehend ungeteilte Blätter entwickelt, besitzt die Variante ‘Narrow’ besonders lange, schmale und geradlinige Blätter. ‘Trident’ wirkt durch seine verzweigte Blattform dagegen filigraner, strukturreicher und mit zunehmendem Wachstum häufig etwas buschiger.
Der Trident-Javafarn, Microsorum pteropus ‘Trident’, ist eine attraktive und robuste Aufsitzerpflanze für Paludarien, Regenwaldterrarien und feuchte Tropenterrarien. Mit seinen schmalen, charakteristisch gegabelten Blättern eignet er sich besonders für die Bepflanzung von Uferbereichen, Bachläufen, Wasserfällen und feuchten Spritzwasserzonen.
Obwohl der Javafarn vor allem aus der Aquaristik bekannt ist, wächst er an seinen Naturstandorten in Südostasien nicht ausschließlich unter Wasser. Dort besiedelt er schattige, dauerhaft feuchte Bereiche entlang von Flüssen und Bächen. Häufig wächst er epiphytisch beziehungsweise als Aufsitzer auf feuchten Steinen, Felsen und Wurzeln. Diese Standorte werden regelmäßig von Spritzwasser benetzt und können zeitweise vollständig überflutet werden.
Durch diese amphibische Lebensweise eignet sich Microsorum pteropus ‘Trident’ hervorragend für feuchte Regenwaldterrarien und Paludarien. Besonders natürlich wirkt er im unteren Drittel des Terrariums, im Boden- und Uferbereich, entlang eines Bachlaufs oder in der Nähe eines Wasserfalls.
Der Trident-Javafarn kann auf Wurzeln und Steinen sowie auf Kork oder anderen feuchten Einrichtungsgegenständen befestigt werden. Das kriechende Rhizom sollte dabei nicht vollständig in Erde oder Bodengrund eingegraben werden, da es bei mangelnder Belüftung faulen kann.
Geeignete Standorte sind insbesondere:
Ein heller bis halbschattiger Standort ist ideal. Besonders während der Eingewöhnungs- und Etablierungsphase sollte die Pflanze keiner zu intensiven Beleuchtung ausgesetzt werden. Starkes Licht kann vor allem zu Beginn Verfärbungen oder Aufhellungen an den Blättern verursachen.
Für eine erfolgreiche Etablierung im Terrarium benötigt der Javafarn besonders in der Anfangszeit eine sehr hohe und gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Pflanze sollte möglichst im direkten Einzugsbereich einer Beregnungsanlage liegen und regelmäßig von dieser benetzt werden.
Zusätzlich kann es sinnvoll sein, den Farn während der ersten Wochen regelmäßig von Hand zu besprühen. Dadurch wird verhindert, dass Blätter, Rhizom und Wurzeln zwischen den Beregnungsintervallen zu stark abtrocknen. Eine gleichmäßige Feuchtigkeit verbessert die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Pflanze erfolgreich an die emerse Kultur im Terrarium gewöhnt.
Staunässe im Bodengrund ist nicht erforderlich. Entscheidend sind eine hohe Luftfeuchtigkeit, regelmäßige Benetzung und ein dauerhaft feuchter Untergrund beziehungsweise Aufsitzbereich.
| Gewicht | 300 g |
|---|---|
| Herkunft | |
| Größe | Blattlänge ca. 20-35cm |
| Blüte | Entwickelt Sporenkapseln |
| Pflege | Sehr gut geeignet zur Kultur im Spritzwasserbereich eines Wasserfalls oder z.B. in der Uferzone eines Paludariums. Benötigt nur mittlere Lichtverhältnisse und kann somit wunderbar im Bodenbereich gepflanzt werden . Temperaturen zwischen etwa 19° C nachts sowie 25-28° C tagsüber sowie hohe Luftfeuchtigkeit lassen Microsorum pteropus trident gut gedeihen. |

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